Die Reise soll logischerweise mit dem Velo als Hauptverkehrsmittel erlebt werden. Eine weitere Bedingung für das Unterfangen ist auf das Fliegen zu verzichten, weil dies für mich nichts mit Reisen zu tun hat: Es ist unpersönlich, zu schnell und bietet nicht die Möglichkeiten, sich mit den Nuancen des Lebens auseinander zu setzen, wie ich es mir wünsche. Hinzu kommt der ökologische Aspekt, wie auch der wirtschaftliche im Zusammenhang mit der
"Peak-Oil-Thematik". So möchte ich ein kleines Zeichen setzen und das Schiff als Transportmittel wählen, auch wenn dies mehr Flexibilität erfordert und in der Planung umständlicher ist. Diese Verantwortung muss ich übernehmen, wenn ich schon so privilegiert bin und überhaupt schon den Luxus erleben darf, mich ernsthaft mit dem Gedanken eines solchen Projekts zu beschäftigen. Nicht zuletzt deshalb instrumentalisiere ich die Reise zu einem gewissen Grad, um mich humanitär zu engagieren im Zusammenhang mit SOS-Kinderdörfern.